Heute standen sicherlich zwei Highlights auf dem Programm, verbunden mit Kindheitsträumen. Seit ich mich für Astronomie interessiere (und das ist schon relativ lange), habe ich unzählige Bilder des berühmten Barringerkraters gesehen. Heute nun würde ich ihn mit eigenen Augen sehen. 

 

Wir sind also ziemlich früh aufgestanden und haben uns auf den Weg dorthin gemacht. Zum Glück dauert die Fahrt von Flagstaff nicht viel mehr als eine gute halbe Stunde. Dort angekommen haben wir ersatmal einen kleinen Film gesehen. Leider fiel die Führung auf dem Kraterrand dem Wind zum Opfer, sodass wir den Kraterrand selber erkundet haben. Ein sehr beeindruckendes Bild, besonders, wenn man sich klar macht, was diesen Krater verursacht hat. In dem Wüstenklima hat sich der Krater hervorragend erhalten, sodass er nicht zu Unrecht als der besterhaltenste Meteoritenkrater der Welt gilt.

Nach ca. 1.5 Stunden verließen wir dann die Naturgewalt Meteorit, um uns der des Wassers zuzuwenden, die den Grand Canyon geformt hat. Bis dahin mussten wir knapp zwei Stunden Fahrt hinter uns bringen, was angesichts karger Wüstenlandschaften und schnurstracks geradeaus laufenden Straßen manchmal eine Herausforderung ist. 

Dort angekommen wurden wir aber schnell entschädigt. Der Blick in den Canyon ist wahrhaft bombastisch und irreal. Man kann sich nur schwer daran satt sehen. Wir haben den Nationalpark am South Rim auf der Ostseite betreten und sind dann Richtung Westen gefahren. An mehreren Aussichtspunkten hat man einen wirklich fantastischen Blick auf den vom Colorado River geformten Canyon. 

Gegen 16.00Uhr und etliche Stopps später haben wir dann den Eingang auf der Westseite erreicht, wo wir den Park verlassen haben. Leider hatten wir dann noch zwei Stunden Fahrt vor uns, ehe wir wieder im Hotel waren.

Den Abend haben wir dieses Mal indisch ausklingen lassen. Hoffentlich geht es dem Magen dann morgen wieder besser...