Neben vielen Kilometern, die wir heute zurücklegen musste, hatten wir aber auch ein weiteres touristisches Highlight: das Death Valley. Dies erreichten wir nach ca. 2 Stunden Fahrt.

 

Wir sind von Westen kommend in das Tal des Todes gefahren, was in der Tat einen sehr kargen und lebensfeindlichen Eindruck macht. Wir steuerten im Folgenden verschiedene Stationen an, wobei wir jedes Mal froh waren, wenn wir wieder das Auto mit Klimaanlage erreichten. Mit über 30 Grad drückender Hitze und fehlenden Winden machte das Tal auch im Herbst seinem Namen noch alle Ehren.

Trotzdem mussten wir später feststellen, dass wir unsere geplante Route nach Süden aus dem Tal heraus nicht nehmen konnten, da hinter Badwater (dem tiefsten Punkt der USA) die Straße wegen... Überflutung???? gesperrt war. Wer hätte das gedacht. Leider waren auch so manche kleinere Abstecher zu Sehenswürdigkeit geschlossen (auch wegen Überflutung), sodass wir einige interessante Punkte nicht erreichen konnten. Offenbar hatte es in den Tagen davor geregnet. Wegen der sonst andauernden Hitze ist der Boden dann natürlich auch nicht in der Lage das Wasser aufzunehmen, sodass eine Überflutung relativ schnell zustande kommen kann.

Wir haben aber nichtsdestotrotz ein paar sehr interessante Einblicke bekommen, angereichert durch ein paar Hintergrundinformationen im Besucherzentrum. Weil wir aber nun eine Alternativroute einschlagen musste, die locker 100km mehr Fahrt bedeutete, verließen wir gegen 15.30Uhr das Death Valley wieder.

Gegen 18.30Uhr trafen wir dann in Barstow ein und nutzten nochmal die letzte Gelegenheit für einen kleinen Shoppingtripp, da direkt neben unserem Hotel eine Outletmall lag. Ein paar Schnäppchen konnten wir da noch ergattern.

Morgen bricht dann der letzte ganze Tag an. Wir werden noch ein Stück auf der Route 66 fahren und dann nach Las Vegas zurück.